Meistens Shiatsu, weil ruhender Druck ohne Tempowechsel das Nervensystem am spürbarsten herunterfährt. Knapp dahinter folgt die Fussreflexzonenmassage.
Beschwerden & Anwendungsbereiche
Anspannung – wenn der Körper nicht mehr herunterfährt
Wochenlange Belastung hinterlässt körperliche Spuren: Schultern, die oben bleiben, ein fester Kiefer, flache Atmung, Schlaf ohne Erholungswert. Hier haben die ruhigen Methoden die Nase vorn.
Warum Spannung im Muskel bleibt
Bei Belastung fährt der Körper hoch: Die Muskelspannung nimmt zu, die Atmung wird flacher, das Nervensystem bleibt in Alarmbereitschaft. Für kurze Zeit ist das genau richtig. Dauert die Phase Wochen an, fehlt der Rückweg in die Erholung – die erhöhte Grundspannung wird zum Normalfall und fällt deshalb gar nicht mehr auf. Viele merken erst auf der Behandlungsliege, wie hart ihre Schultern tatsächlich geworden sind.
Therapeutischer Ansatz
Ruhe schlägt Intensität
Ausschlaggebend ist nicht die Stärke des Drucks, sondern seine Gleichmässigkeit. Shiatsu arbeitet mit ruhendem, flächigem Druck ohne jeden Tempowechsel und wirkt darum besonders stark auf das Nervensystem. Die Fussreflexzonenmassage verfolgt dasselbe Prinzip auf kleinerer Fläche. Die klassische Massage ist die westliche Entsprechung dieses Gedankens: gleichmässige, flächige Griffe in gleichbleibendem Takt. Alle drei bringen hier mehr als eine intensive Tiefenbehandlung.
Hinweis
Eine Massage tut gut, ersetzt aber keine Behandlung psychischer Erkrankungen. Bei anhaltender Niedergeschlagenheit, Angstzuständen, wochenlanger Erschöpfung oder Schlafproblemen mit Leidensdruck wenden Sie sich bitte an eine Fachperson.
Diese Methoden kommen bei hoher Grundspannung infrage
Die folgenden Behandlungen können je nach Befund und Beschwerdeschwerpunkt geeignet sein. Im persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, was für Sie passt.
Shiatsu-Massage
Zur Behandlung
Fussreflexzonenmassage
Zur Behandlung
Klassische Massage
Zur Behandlung
Häufige Fragen
Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Stress und Anspannung und therapeutische Massage.
Solange die Belastung anhält, wirkt ein Rhythmus von zwei bis drei Wochen am besten. Als reiner Ausgleich genügt den meisten ein Termin pro Monat.
Der Körper spricht trotzdem an. Beim ersten Mal geht es vielen so; ab der zweiten Sitzung fällt das Loslassen deutlich leichter.
Ausgesprochen viele berichten, dass sie in der folgenden Nacht tiefer schlafen – nach Shiatsu besonders häufig.
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