Beschwerden & Anwendungsbereiche

Beweglichkeit – das Feld der Thai-Massage

Über die Schulter blicken, die Schuhe binden, ins oberste Tablar greifen: Beweglichkeit fällt erst auf, wenn sie fehlt. Ist das Gelenk in Ordnung, liegt es fast immer am Weichteilgewebe.

Woran es liegt

Beweglichkeit entsteht nicht nur im Gelenk. Damit eine Bewegung ganz ausgeführt werden kann, müssen Muskeln nachgeben, Faszien gleiten und sich die Gewebeschichten gegeneinander verschieben lassen. Wird eine Bewegung längere Zeit nicht mehr gemacht – durch dauerndes Sitzen, nach einer Verletzung oder wegen einer Schonhaltung –, verkürzt der Muskel und das Bindegewebe büsst Verschieblichkeit ein. Der Körper stellt sich auf den kleineren Radius ein.

Therapeutischer Ansatz

Dehnen, was sich nicht mehr dehnt

Für dieses Anliegen ist die Thai-Massage die erste Wahl: Sie führt Ihre Gelenke passiv durch Bereiche, die Sie aus eigener Kraft kaum erreichen, und arbeitet dabei mit gehaltener Dehnung statt mit punktuellem Druck. Bleibt der Radius trotzdem klein, liegt es oft an der Bindegewebsschicht – dann folgt die Bindegewebsmassage. Stehen zusätzlich einzelne Verhärtungen im Weg, ergänzt die therapeutische Massage.

Hinweis

Eine plötzlich aufgetretene Einschränkung, eine Blockade nach einem Unfall, eine Schwellung mit Überwärmung oder Bewegungsschmerz zusammen mit Kraftverlust gehören zuerst abgeklärt. Bei Osteoporose, Gelenkprothesen und Bandscheibenvorfällen fällt die Thai-Massage weg.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Beweglichkeit und therapeutische Massage.

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