Beschwerden & Anwendungsbereiche

Schulter – am Gelenk selbst liegt es selten

Die Jacke anziehen, nach oben greifen, auf der betroffenen Seite liegen: Eine gereizte Schulter macht sich den ganzen Tag bemerkbar. Verantwortlich ist meist die Muskulatur ringsherum.

Warum die Schulter so anfällig ist

Kein anderes Gelenk lässt derart viel Bewegung zu. Diesen Spielraum bezahlt die Schulter damit, dass sie kaum knöchern gehalten und stattdessen fast nur muskulär stabilisiert wird. Gerät dieses Zusammenspiel in Schieflage – durch viel Arbeit über Kopf, durch Krafttraining ohne Gegengewicht oder durch stundenlanges Sitzen mit vorgezogenen Schultern –, verhärten einzelne Anteile, während andere zu schwach bleiben.

Therapeutischer Ansatz

Behandelt wird der ganze Gürtel

Nur dort zu arbeiten, wo es schmerzt, führt selten weiter. Wir nehmen den ganzen Schultergürtel dazu: die Muskeln zwischen den Schulterblättern, den oberen Rücken, die seitliche Schulter und fast immer auch die Brustmuskulatur, deren Verkürzung die Schulter nach vorne zieht. An dieser Verkürzung setzt die Thai-Massage besonders wirksam an, weil sie den Brustkorb über geführte Dehnung öffnet – mit Druck allein gelingt das kaum.

Hinweis

Nach einem Sturz, bei plötzlich nachlassender Kraft, bei Schmerzen, die nachts in Ruhe auftreten, oder wenn der Arm nicht mehr über die Waagrechte kommt, gehört die Schulter zuerst untersucht. Bei einer Gelenkprothese fällt die Thai-Massage weg.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Schulterschmerzen und therapeutische Massage.

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